Was gibt es schöneres…

… als bei strahlendem Himmel und gemeinsam mit tollen Leuten in gerade mal drei Stunden zwei geniale Hochbeete zu bauen!
Doch bevor es an die Palette ging, lauschten wir zunächst einmal Florian und seiner spannenden Einführung in die Geschichte des urbanen Gärtnerns, mit Blick auf die historische Bedeutung von urbanen Gärten und deren Rolle in der Sicherung der Nahrungsmittelversorgung. Schon viele engagierte Bürgerinnen und Bürger vor uns, haben an den unmöglichsten Orten in der Stadt gebaut, gepflanzt und geerntet. Doch wie fängt man an? Wie kann was entstehen und was braucht es dazu? Es sind die kleinen Schritte, die den Anfang machen! Wir haben uns bei der Planung für dieses Seminar für eine gemeinsame Aktion in Form eines Hochbeets entschieden. Dieses kann dann mit Pate oder Patin an einem Ort direkt in der Stadt oder bei einer Schule oder Gemeinschaftsgarten aufgestellt werden. Ein kleines abgeschlossenes Projekt mit einer großen Wirkung an Wachstum und abschließender Ernte. Der Ort dafür ist zunächst einmal unwesentlich, denn das Hochbeet an sich, kann für jeden Ort angepasst werden, sei es für einen Garten mit Pflanzentaschen an den Seiten oder für eine asphaltierte Fläche mit Selbstbewässerung. Der Bau eines Hochbeetes ist an für sich recht einfach, wenn man dies unter Verwendung von Paletten tätigt. Die Paletten bieten statischen Halt und erfüllen die Funktionen einer zweiten Haut, um weitere Konstruktionen wie z.B. Wassersysteme unterbringen zu können. Mit Bauplan und Arbeitsanweisungen im Background und dem Akkuschrauber in der Hand, konnten interessierte Bürgerinnen und Bürgern dann gleich selbst Hand anlegen. Nach gerade mal 3 Stunden waren die zwei geplanten Hochbeete fertig. Das Garten-Hochbeet wird seinen Platz im Gemeinschaftsgarten Voedestaße 7 in Wattenscheid von Jonas und Martyna finden. Für das Stadt-Hochbeet wird noch nach einem passenden Ort in der Wattenscheider Innenstadt und einem Paten oder Patin gesucht. Die Hülle steht, im nächsten Schritt, bei unserem vierten Treffen, werden die Hochbeete befüllen und bepflanzen.

Nächster Termin:
Am Mittwoch, dem 16. Mai präsentieren wir den Dokumentarfilm „Das Gegenteil von Grau“ von Matthias Coers mit anschließender Diskussion. Der Film zeigt ein etwas anderes Ruhrgebiet und hat einiges zu bieten – von Freiraum- und Wohnkämpfen über solidarische Landwirtschaft bis hin zur Refugees’ Kitchen.

Wir treffen uns um 18:00 Uhr vor dem Büro des Stadtteilmanagements Soziale Stadt in der Westenfelder Straße 1, 44866 Bochum/Wattenscheid.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=yprmKSA82Dk

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